Sonntag, 22. November 2020

Re-read: The Rithmatist & Aus Licht gewoben

Im November habe ich zwei Bücher noch einmal gelesen, die ich als "ziemlich cool" in Erinnerung hatte.

The Rithmatist von Brandon Sanderson


Ist immer noch ein tolles Buch. Das Konzept der Magie ist noch genauso faszinierend wie ich es in Erinnerung hatte. Ich mochte die Charaktere wie zuvor und war von der Handlung begeristert. Eben durch und durch ein solides Sanderson Buch. Meine Bewertung hat sich zum ersten Lesen nicht geändert.

The Rithmatist Original Rezi vom Sept. 2014

 

 

Aus Licht gewoben von Alexandra Bracken

Von Brightly Woven war ich leider etwas enttäuscht. In meiner Erinnerung war die Handlung faszinierend und die Charaktere sehr real. Ich mochte das Konzept der Magie, leider konnte mich das Buch nun gar nicht mehr überzeugen. Die Liebesgeschichte war ziemlich inst-love, die Handlung sehr sprunghaft. Man hatte immer das Gefühl im Buch fehlt die ein und andere Seite. Die Handlung war recht vorhersehbar und am Ende auch nicht sonderlich gut konzipiert. Heute würde ich nur noch mit 2 Reisekoffern bewerten. 

Aus Licht gewoben Original Rezi vom Juni 2014

 

Das zeigt wie sich die Sicht auf die Dinge mit den Jahren verändert. Ich fand es sehr interessant die Eindrücke von damals und heute zu vergleichen. 

Damit geht es auf in den Dezember!

Samstag, 3. Oktober 2020

The Flaw in all Magic

Titel: The Flaw in all Magic 

Autor: Ben S. Dobson

Reihe: Trilogie (Magebreaker Reihe)

Seiten: 219

Verlag: Independendly published

Lesereise: Tane Carver studiert an der angesehensten Magieuniversität, doch selbst hat er keinen Funken magisches Talent. Das dies über Jahre niemand bemerkt, ist seiner Schlauhheit und Cleverness zu verdanken. Als es schließlich auffliegt, muss er die Universität verlassen. Ein Mord wird jedoch dafür sorgen das Tane wieder dorthin zurückkehrt, denn er könnte der einzige sein, mit der Fähigkeit den Fehler hinter aller Magie zu entdecken.

 

Der Zufall hat mich über dieses Hörbuch stolpern lassen. Eigentlich ist diese Art von epischer high Fantasy nicht so sehr mein Beuteschema, aber die Art der Struktur und die Figuren haben mich sofort gefesselt. Ein bisschen Diesel/Steampunk feeling hat die Geschichte an sich, wenn auch nur leicht angedeutet.

Dies ist eine Kriminalgeschichte und sie beginnt mit einem Mord. Die Universität ist involviert in ein streng geheimes Vorzeigeprojekt der Regierung: sie bauen das erste Flugschiff. Doch jemand bricht in die Universität ein, an einem eigentlich geschützten Ort und tötet eine Schülerin. Die getötete Schülerin ist eine alte Freundin von Tane und als er dies erfährt, besteht er darauf an den Untersuchungen teilzuhaben. Als jemand der die mächtigsten Magier für Jahre getäuscht hat, ist er ein Zugewinn für die Ermittlungen. Denn der Fehler in aller Magier, ist der Magier selbst und niemand ist perfekt. Tane weiss dies zu nutzen und begibt sich zusammen mit seiner alten Flamme Indri, die inzwischen bei der Polizei aufgestiegen ist, und Kadka auf die Suche.

Die Handlung verlief ziemlich Lehrbuchartig auf den großen Endkampf zu. Die Spannung wurde sehr gut durch die Geschichte hinweg aufgebaut und konnte sich im Endkampf entladen. Es war sehr interessant zu sehen wie Tane sich als Experte in einer Welt voller Magie, die er selbst nicht ausführen kann, behauptet. Er schafft alles aus eigener Kraft und das war sehr erfrischend zu lesen. Ihm zur Seite steht Kadka, die mit ihrer Neugier und Begeisterungsfreude stets für frischen Wind sorgt. Die beiden harmonieren fantastisch als Team und ENDLICH geht es mal nicht um eine Liebesgeschichte! Halleluja!

Der Weltenbau war tiefgründig und höchst interessant. Ich bin mir nicht sicher ob ich alles verstanden habe, aber vieles hat Sinn gemacht und das Magiesystem hatte Hand und Fuß. Ich bin schwer begeistert. Magie gepaart mit Technologie ist zwar keine neue Erfindung, aber dennoch gut umgesetzt.

Rassismus ist ein wiederkehrends Thema in diesem Buch und tritt in verschiedenen Formen auf, auch Arroganz der Magier bzw. der Mächtigen fällt da hinein, ein bisschen Korruption untergemischt und wir haben eine diverese soziale Gesellschaft und gut durchmischte Strucktur. Gut daran war, das es keinen erhobenen Zeigefinger oder Belehrungen für den Leser gab. Das Ende hat gezeigt wie sich Dinge durch die Anstrengungen und Taten einzelner verändern lassen und das war entspannter als der erhobene Zeigefingerwink den man sinst immer bekommt bei etwas heiklen Themen.

Die Charaktere sind sehr liebenswert und überraschenderweise sehr divers.

 
Kadka
ist ein ein Halbork - halb Mensch, halb Ork und ist ins Präfektorat gekommen um all die Wunder der Magie und auch der Welt mit eigenen Augen zu sheen. Sie hat diese Abenteuerlust und kann sich an vielen Dingen erfreuen, welche für Leute der Insel alltäglich sind. Ihre Begeisterungsfähigkeit ist eine nette Ergänzung. Ihre Fähigkeiten als Kämpferin sind für das gesamte Unterfangen natürlich sehr nützlich. Am besten gefällt mir aber wie sie und Tane miteinander agieren und die Freundschaft zwsichen Ihnen erwächst, nicht zuleutzt weil Kadka der antreibend Part dazu ist.

Tane Carver
 Ist ein cleverer und intelligenter junger Mann mit einem Touch tragischer Vergangenheit. Allerdings reitet er nicht darauf herum auch wenn sein Ziel, an der Universität zu studieren und den Magiern zu zeigen was "The flaw in all Magic" wirklich ist - nämlich der Magier selbst - grundsätzlich darauf beruht. Im Grunde versucht er die Welt zu verbessern, auf seine Weise aufzuzeigen was falsch läuft. Dazu hat er eine scharfe Zunge, die für manch einen amüsanten Moment sorgt und ist ein bisschen ein Schurke, aber mit moralischen Grundsätzen. Eine gute Wahl für einen Protagonisten.

Indri
Ist ist ein Elf und auch wenn ich sie grundsätzlich mochte, fiel sie etwas schwacher in der Gestaltung aus. Ich fand den Hintergrund, das sie früher mit Tane zusammen war ganz erfrischend, da beide zwar noch etwas für einander übrig haben, Indri aber mehr darüber hinweg zu sein scheint als Tane. Ohnehin hat dies kaum eine Rolle gespielt und Indri konnte zwischen privat und Beruf ziemlich gut hin und her switchen, das hat mir gefallen.

Die Leiterin der Universität
Ich müsste lügen wenn ich nicht ein klein wenig auf die Anspielung am Ende hereingefallen wäre und veruscht hätte die Puzzleteile so zusammenzufügen, das die übrig blieb. Aber das hat nicht zu ihren doch recht sanften Charakter gepasst und war dann auch nicht der Fall. Ich habe mich für sie am Ende gefreut, auch wenn sie eigentlich keine all zu große Rolle hatte.

Die Verbrecher
Blieben etwas blass in meinen Augen. Da ich nur das Hörbuch hatte, weiss ich auch leider nicht wie Ihre Namen geschrieben werden, aber es gibt ohnehin nicht viel zu sagen. Der 300 Jahre alte Dean war ein bisschen over-powered, dennoch war er selbst sein größter Feind, dank Tane's Logik. 😉 Die Motive waren sehr klischeehaft, denn am Ende ging es ausschliesslich um Macht. Aber das ist ja auch im Realen einer der Haupttreiber dieser Welt, man kann es ihnen also nicht übel nehmen. 

Der Student allerdings, war für mich so ein Charakter dem ich seine Rolle nicht ganz abgenommen habe. Auf der einen seite wurde er dargestellt als sei er nicht die hellste Birne am Horizont auf der anderen Seite konnte er diese krasse Aktion durchziehen... ich bin nicht überzeugt. Da war ich ein wenig enttäuscht.

Die Antagonisten sind eigentlich meine einzige Kritik, ansonsten fand ich dieses Bcuh sehr solide und unterhaltsam.

Ein sehr zu empfehlender Einstieg in eine Buchreihe die zur Zeit 4 Bände umfasst. (Wie viele es genau werden habe ich leider nirgens entdeckt, falls jemand etwas weiss, da unten gibt es eine Kommentarfunktion. 😉 ) Eine Mysterykrimigeschichte, die sehr viel Lust auf die weiteren Bände macht und ein Autor den ich auf jeden Fall im Auge behalten werden. Ich bin positiv überrascht und werde mir auf alle Fälle eine pysische Kopie dieses Buches besorgen fürs Regal.




Sonntag, 20. September 2020

Die 5. Welle

Titel: Die 5. Welle
Reihe: Die 5. Welle (Trilogie, abgeschlossen)
Autor: Rick Yancey
Seiten: 480
Verlag: Penguin

Reiserichtung: Cassie lebt ein normales Highschoolleben, bis zu dem Tag der 1. Welle. Aliens greifen die Erde an und sie haben nur ein Ziel: die totale Vernichtung der Menschheit. Milliarden von Menschen sterben in den 1. vier Angriffswellen. Doch es überleben immer noch einzelne Grüppchen und Individuen. Das Leben ist nicht mehr wie es war und Cassie muss sich bald eingestehen das ihr größter Feind in diser postapokalyptischen Welt, eigentlich die Frage des Vertrauens ist.

Ich hätte nie gedacht das mir dieses Buch so gut gefällt. Die Erwartungen waren recht niedrig, vorallem den Charakteren gegenüber. Doch gerade die konnten richtig punkten!
Cassie ist ein guter Charakter für ein solches Szenario. Sie verarbeitet Erlebnisse schnell und geht dann recht pragmatisch vor. Sie kann Situationen gut einschätzen und analysieren. Ich finde es klasse, wie sie die Dinge hinterfragt und auch den ein und anderen Zusammenbruch nicht auslässt. Das hat sie sehr real wirken lassen.
 

Das Buch ist in 4 Erzählstränge geteilt. Cassie's kommt logischerweise am häufigsten vor. Der 2. Erzählstrang stellt die Perspektive von Ben Parish dar. Er ist ein Überbleibsel aus Cassie's heiler Vergangenheit und kann sich anfangs weniger schnell an veränderte Verhältnisse anpassen als andere. Das wird ihm zum Verhängnis. Allerdings gewinnt er in Camp Haven mehr an Rückrat, was seiner Figur sehr zu Gute kommt. Auch wenn sein Erzählstrang grundsätzlich schon zur Handlungsentwicklung beigetragen hat, fand ich diese Kapitel etwas langatmig und uninteressant. Vorallem die Ausschweifungen über seine Gedankenwelt hätte man hier und da gut kürzen können. Erzählstrang 4 war Sammy, Cassie's kleiner Bruder. Eine ganz realistische Darstellung und auch wenn seine Perspektive nur 1x gezeigt wurde, war diese wirklich wichtig zum Verständnis der Handlung und zum weiteren Verlauf.
Evan (Erzählstrang 3) war ein recht interessantere Charakter, denn durch die ganze Geheimniskrämerei hat er diesen mysteriösen Aspekt bekommen. Letzt endlich ist er allerdings ein wenig zu gut um wahr zu sein und bedient damit sein Klische.
Die Idee und der Handlungsaufbau haben mir gut gefallen. Natürlich ist es nicht das erste Buch das von einer Alieninvasion berichtet. Doch die Handlung war durchdacht und konnte mich an ein paar Stellen sogar richtig überraschen. Eine Schwäche in der Logik sehe ich allerdings: wozu sollten sich die Aliens so viel Mühe machen - insbesondere mit der 5. Welle? Es gibt sicher effektivere Wege um die Menschheit auszurotten, ohne den Planet großflächig zu zerstören? Aber ich sehe natürlich ein wozu dieser "komplizierte Weg" gewählt wurde - Mainstreamgenreansprüchen geschuldet.
Wie dem auch sei: das Ende war, wie erwartet, ein halb-happyend-halb-böser-cliffhanger, was einem zum Weiterlesen bringt.

 
Ich denke auch das der Film zum Buch recht passabel war, den ja -natürlich - gibt es eine Verfilmung. Es gibt zwar einige Unterschiede, aber generel kann man den Film gut schauen, insofern man nicht ein hyper - Fan des buches ist und alles auf die Goldwage legt. 😉


Sonntag, 12. Juli 2020

Dear Scarlett by Fleur Hitchcock

Titel: Dear Scarlett
Autor: Fleur Hitchcock
Reihe: Einzelband
Seiten: 268
Verlag: Nosy Crow

Lesereise: Scarlett lebt mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder in einem kleinen Haus in einer englischen Kleinstadt. Scarlett hat es an sich ganz gut, bis auf die Tatsache das ihr Vater tot ist. Er war ein Dieb und ist irgendwann im Gefängnis gelandet. Deshalb findet Scarlett es etwas merkwürdig, als sie an ihrem 11. Geburtstag ein Paket von seinem Anwalt erhält und dort drin sein Schlossknackerwerkzeug vorfindet.

Eine nettes MG Buch das sogar mit einer ordentlichen überraschenden Wende aufwartet. Es ist nichts super besonderes, aber eine nette Spionagegeschichte im weitesten Sinne.
Die Handlung folgt einer simplen dramaturgischen Struktur. Scarlett erhält das Paket ihres Vaters und beginnt damit die versteckten Hinweise zu lösen. Zusammen mit ihrer Freundin Ellie begibt sie sich auf die Spuren der Vergangnheit. So findet sie heraus wer ihr Vater wirklich war und hilft nebenbei die Überbleibsel einer kriminellen Bande fest zusetzen. Es gab einige lustige Elemente, die jüngere Leser sicher gut gefunden hätten, die für mich persönlich etwas verloren gingen, einfach weil sie zu simpel waren. Ich sage nur: Pinguine. Die Beziehungen zwischen den Personen waren gut dargestellt, besonders die Freundschaft von Ellie und Scarlett. Andererseits gab es viele Klischees die einfach zu simpel waren und nicht besonders einfallsreich. Die Lehrerin war eine davon und auch die Clique der beliebten Mädchen, war einfach überflüssig.

Scarlett
War eine gute Protagonistin. Sie ist an ihren Aufgaben gewachsen und war überaus symphatisch.

Ellie
Ich habe nicht ganz verstanden wieso sie mit Scarlett befreundet war, ausser wegend der Eltern. Aber am Ende der Geschichte war es nachvollziehbar

Derek & Mum
Beide Eltern sind sehr symphatisch und haben einen großen Anteil an der Geschichte. Das war sehr angenehm, da Eltern meistens unter den Tisch fallen.

alle anderen
Das Buch an sich war von vornherein nicht so tief, als das die Nebencharaktere größere Rollen spielen würden. Die Lehrerin von Scarlett hatte noch eine Aufgabe zu erfüllen, die Scarlett und Ellie beim wachsen hilft. Ansonsten fand ich die Dame aber zu übertrieben klischeehaft.

Es gibt nicht so viel zu sagen. Es war einfach ein nettes Buch für junger Leser (vielleicht bis 10 Jahren). Die Geshcichte an sich ist ganz nett, aber wirklich sehr simpel gestrickt. Das Buch ist in keiner Weise irgendwie besonders oder herausragend. Ich bin für diese Art von Geschichte einfach zu alt, auch wenn das schrecklich klingt. 😂 Daher enthalte ich mich einer Bewertung. Es wäre kein Buch das ich persönlich weiterempfehlen würde.



Sonntag, 31. Mai 2020

Mortal Engines

Titel: Mortal Engines
Autor:Philip Reeve
Reihe: Quartet
Seiten:320
Verlag: Scholastic

Lesereise: Tom lebt in London, eine von vielen motorisierten Städten die durch die Überreste von Europa streifen um Beute zu machen. Alles was kleiner ist als London wird sich einverleibt. Rohstoffe sind knapp und Wiederverwertung hält London am Leben. Aber als Hester Shaw plötzlich auftaucht und versucht Tom's Idol Valentin zu töten, gerät seine Weltanschauung mächtig ins straucheln.

Ich habe fast 1 Monat an diesem Buch gelesen. Eine echte Schande, denn an sich ist die Steampunkwelt sehr interessant. Doch leider konnte mich die Geschichte überhaupt nicht erreichen. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt: Tom, Katherine und Valentine. Hab ich noch eine vergessen? Denn die blenden manchmal ineinander und dann wechselt die Zeitform und... ja ist nicht besonder gut gelöst.
Äh... ach ich weiss auch nicht. Dieses Buch war ganz und gar nicht meins. Es geht halt darum die Welt zu retten - Überraschung!
Das war alles so unglaublich flach und emotionslos erzählt, fast wie ein Geschichtsbuch. Die Spannung hat gefehlt. Aus irgendeinem Grund wurde da nie richtig aufgebaut.
Tom und Hester werden von London gestoßen und überleben. Dann werden sie gefangen genommen, treffen auf die Anti-Traction League (sorry ich kenne die dt. Übersetzung nicht) - und die ganze Sache mit der Anti-Traction League hätte durchaus interessant sein können, wenn es nicht einfach runtergespielt wurden wäre. Das kam total als nebensächlich rüber, dabei war das einer der Grundpfeiler der Geschichte. Anti-Traction League gegen Traction-Befürworter! Wieso das immer so fallen gelassen wurde, habe ich nicht verstanden.
Tom und Hester erkunden die durchaus interessante Steampunktwelt bis es schließlich zum Showdown in London kommt. Das Ende war dann zumindestens ein bisschen mitreißend. Ich fand das alles zu einfach gelöst wurde, was Tom und Hester betraf und das so viele Figuren, teilweise sinnlos gestorben sind, war nicht gut geplottet. Es hat sich doch eh niemand um sie gekümmert, warum also sich noch Mühe mit dem Tod geben?
Ach... nein, die Handlung hat versucht gut zu sein, aber es nicht geschafft.

Die Charaktere waren so la-la. Ich hatte das deutliche Gefühl das Charakterentwicklung oder überhaupt Aufbau nicht zu den Stärken von Mr. Reeves gehört.

Tom
ist ein langweiliger Charakter. Ich kann ihn einfach nicht anders beschreiben. Er hat keine Ahnung von nichts und ist extrem eingeschränkt in seiner Denkweise. Das einzige Gute an ihm, ist dass er von allen die größte Entwicklung durchmacht, da im Laufe des Abenteuers seine Sichtweise erweitert wird. Mich hat genervt das er so gut wie nie kritisch Dinge hinterfragt oder überhaupt versucht für sich selbst zu denken. Es ist nicht so das ich ihn gar nicht mochte, aber er war einfach kein guter Hauptcharakter.

Hester
Sie wurde von ihrer Vergangenheit geformt und steckt fest in der Spirale aus Hass und Vergeltung. Man kann es ihr allerdings nicht übel nehmen, in Betracht ihrer Erlebnisse. Die Beziehnung zum Stalker fand ich extrem an den Haaren herbeigezogen.
Sie war nicht unbedingt ein guter Hauptcharakter, aber zumindest konnte man ihren Frust auf die Welt und insbesondere Valentine nachvollziehen.

Valentin
Äh, ich weiss nicht. Er sollte der Antagonist sein, zumindest einer davon und ja er hat schlimmer Dinge getan, im gleichen Ton wurde er allerdings davon freigesprochen, was keinen Sinn ergibt. Mir hat total Hintergrund zu seiner Person gefehlt. Er war extrem flach und das einzige was einigermasen Substanz hatte war seine Beziehung zu Katherine.

Katherine
Ist auf Grund wie sie aufgewachsen ist leider auch ziemlich ignorant was um sie herum vorgeht. Allerdings ist sie eher bereit als Tom Dinge kritisch zu betrachten und das ist auch der Antrieb, der sie dazu bringt an der Geschichte teilzuhaben. Totzallem war sie nicht ganz fassbar und ich habe nicht kapiert wessen Tochter sie nun wirklich war? Das war irgendwie schwammig.

Anna Fang
Ist der einzige wirklich interessante Charakter! Bei ihr konnte man merken das sie einen soliden Hintergrund hatte und wie soll ich es anders sagen? Sie hatte CHARAKTER. Ich hätte gerne mehr von ihr gesehen. Sie hätte eine gute Begleiterin werden können, als erfrischende Ergänzung zu Langweiler Tom & Frustrattions Hester.  Leider musste sie sterben. Na toll!

Alle anderen
Magnus Crome, Pod, die Historiker... sind alle sehr statisch und auch wenn der ein und andere etwas nützliches zur Geschichte beiträgt, sind sie nur da um die Hauptfiguren zu tragen. Das wäre prizipiell nicht so nervend, wenn sie nicht alle so unglaublich flach und unterentwickelt wären. Crome war auch nur da um Valentin nicht ganz so schlecht aussehen zu lassen. Man hätte die anderen Nebencharaktere einfach alle weglassen sollen, hätte keinen großen Unterschied gemacht.

Keine gut entwickelten Charaktere, die Handlung wirkte statisch und Spannung kam selten auf. Die wichtigen Fakten wurden nicht hinterleuchtet und die Handlung war teilweise schleppend. gut das man immer Dinge doppelt erfahren, durch die verschiedenen Perspektiven, ist nicht so als hätten wir es beim ersten Lesen schon kapiert. 😒
Der Weltenbau war okay. Allerdings hat es an Beschreibungen gefehlt und ein paar Details zur Welt wären auch interessant gewesen. An sich hat man generell einige Infos bekommen, aber nicht genug um sich alles vorstellen zu können.
Einige Abläufe und Charaktere waren nur da um andere gut aussehen zu lassen, oder ihnen nach oben zu verhelfen. Die ganze Sache um die Stalker herum war total sinnlos und hat gewirkt als ob der Autor dringend jede Idee in dieses Buch quetschen musste. Egal ob die Idee überhaupt noch zur Story passt. Ich sage mal zu viel des Guten.

Ich könnte mir gut vorstellen das dieses Buch für Middlegrade Leser besser gewesen wäre, aber nicht als YA (Jugendbuch). Es gab sehr viel verschenktes Potenzial.
Ich mag Steampunkgeschichten gerne und deute da mal dezent in Richtung Scott Westerfeld's Leviathan- Reihe. Aber Philip Reeves Schreibstil -  nein Danke. Diese Buchreihe werde ich nicht weiterlesen.
Vielleicht schaue ich mir mal den Film an.



Sonntag, 10. Mai 2020

Reading Update - still out there, reading

Also was habe ich in letzter Zeit gelesen?

Six of Crows!
Was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Sehr zu meiner Überraschung, nach dem Disaster von Shadow and Bone.
und das Deutsche folgt auch noch - bald *hust*.

Dann habe ich begonnen: Mortal Engines
Bin gerade halb durch, aber sehr unterwältigt. Irgendwie ist da für mich überhaupt keine Action und ja.... habe auch das Gefühl es ist ein Middlegrade Buch. Aber ich habe noch nichts zum Buch recherchiert und weiss eigentlich gar nichts. Habe zwar schon gehört es soll gut sein und ich glaube es soll ein Film/Serie kommen oder gibt es schon? Wie gesagt habe mich damit noch nicht näher beschäftigt. Hoffe das es noch etwas Geschwindigkeit zulegt.

Ebenfalls begonnen: Crooked Kingdom
Weil, Teil 1 war toll. Leider habe ich kein Buch, nur das Audiobuch und meine Datei ist kaputt. Das heißt hier geht es erstmal nicht weiter bis ich irgendwann in 100 Jahren ein echtes Buch oder eine andere Quelle für Audiobücher finde (wo nicht immer die Datei bei der Hälfte abbricht).

Ebenfalls begonnen: The Cruel Prince
Aber ich bin mir nicht sicher ob ich das weiter verfolgen werden. Denn mit Holly Blacks Feengeschichten stehe ich auf Kriegsfuß. Ich werde noch ein Stück reinhören und dann entscheiden. (Eigentlich wollte ich nämlich dieses Jahr keine neuen Reihen mehr anfangen.)

Das ist meine Quanrantäneleseliste, so far.

Freitag, 21. Februar 2020

Ein neuer Tag im Paradis

Titel: Another day in Paradise
Reihe: ADIP
Autorin: Laura Newmann
Seiten: 356
Verlag: Books on Demand


Reiseweg: In Texas regieren die Deadheads. Zombieartige Wesen die nur eins wollen: töten. Sie essen ihre Opfer zwar nicht, aber sie töten jeden Menschen der ihnen begegnet und dabei sind sie nicht zimperlich. Naya ist mit einer kleinen Gruppe Überlebender auf der Flucht. Vor dem Ausbruch der Seuche hatte Sam einen Onkel beim Militär. In der Hoffnung dort Hilfe zu finden machen sie sich auf den langen Weg zur Küste. Naya, Sam, Summer und Gadget sind ein Team mit Sam als Anführer. Sam der alles kann und immer einen kühlen Kopf bewahrt. Doch dann treffen sie auf eine andere Gruppe Überlebender: eine Lehrerin, ein kleiner Junge und XXX. Diese Begegnung wird zu einer schicksalhaften Wendung für alle.

Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit gewonnen und dafür bin ich echt dankbar, denn es ist eine der besten Dystopien die ich bis jetzt gelesen habe. Ich bin dieser sehr skeptische Typ, wenn es um Selbstverleger geht. Aber Laura Newmann hat es drauf. (Na ja immerhin ist sie Mediengestalterin, sie weiß also was sie tut. ;-) ) Ich wünsche mir nur eine andere Schriftgröße im Mengentext für all ihre zukünftigen Bücher. Was war das - Schriftgröße 10? - viel zu klein und damit extrem anstrengend beim lesen.

Die Idee der Geschichte ist bei weitem nicht neu. Doch wie man sieht, kann ein handwerklich versierter Schreiberling auch aus ausgelutschten Ideen eine super Story basteln. Der erste Satz eines Buches ist immer das Aushängeschild und Laura Newmann's erster Satz haut rein. In diesem Stil geht es dann durch die Geschichte. Sie erzeugt Spannung durch viel Aktion, aber sie findet einen sehr guten Ausgleich zwischen Emotionen, Aktion und Information. Ihre Stärke ist die überraschende Wende.
Die Charaktere haben Hand und Fuß. Sie sind nicht auf den Kopf gefallen oder stürzen in unpassenden Momenten und wenn sie dies tun, siehe Summer, dann weiß man das es Absicht war. Das ist sehr sympathisch! Das Liebesdreieck war eine unnötige Zugabe, denn die Story wäre auch gut ohne ausgekommen. Allerdings sind die beiden Loveinterests sich ebenbürtig und Naya zeigt keine Zerrissenheit, was natürlich auf ihren Charakter zurückzuführen ist. Aber diese Tatsache ist eindeutig ein Zugeständnis an die Zielgruppe.

Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und verschont dabei keine Charaktere. Wobei ich sagen muss das man sich hier noch darüber streiten könnte, ob der eine oder andere Charakter wirklich notwendig für die Story war. Wobei die Ereignisse bestimmte Folgen nach sich ziehen, über die man dann ebenfalls nachdenken müsste, die aber durchaus etwas zur Story beigetragen haben.

Laura Newmann gibt uns hier ein sehr interessantes Konzept, das mich sehr begeistert hat. Bei ADIP handelt es sich um eine Buchreihe, von der bis jetzt noch kein weiterer Teil oder der Umfang bekannt ist. Ich werde weiterlesen und zwar auch ihre anderen Bücher. Another Day in Paradise ist ein Geheimtipp für alle Dystopiefans. Ein Sternchen für diese fantastische Umsetzung!

Sonntag, 12. Januar 2020

Was verbirgt Cara Winter?

Titel: Was verbirgt Cara Winter
Reihe: Cornwall College (abgeschlossen, Band 1)
Autor: Annika Harper
Seiten: 272
Verlag: Carlsen

Reiserichtung: Cara hat ein Geheimnis und das bindet sie an ihr zu Hause. Doch irgendwann überedet sie ihre Großmutter  sie auf eine richtige Schule zu schicken und wie das bei Reichen Leuten so ist, kommt sie auf das berühmte Cornwall College. Hier trifft sie allerhand verschiedener Leute. Viele sind reiche Snobs, aber nicht alle. Doch ihre Vergangenheit kann sie nicht abschütteln. Muß Cara ihre neu gewonnene Freiheit etwa so schnell wieder aufgeben?

Es handelt sich hier um eine Middle Grade (MG) Geschichte für jüngere Leser.
Annika Harper kann definitiv schreiben. Allerdings muss ich auch sagen, dass mir ihr Schreibstil nicht immer gefallen hat (dazu mehr in Kritik). Ansonsten hat die Autorin aber eine ganz nette, wenn auch oftmals oberflächliche , Geschichte geschrieben. Die Figuren sind "okay" ausgearbeitet, sie sind vielseitig, besitzen aber leider auch wenig Tiefe. Die Dialoge fand ich sehr gelungen.

Cara
Mit ihr lernt man eine Figur kennen, die mir einerseits sehr sympathisch war, die mich aber auch stellenweise sehr genervt hat. Da sie von ihrer Großmutter streng bewacht und abgeschottet aufgezogen wurde, wirkt sie oftmals unglaublich weltfremd, was ich stellenweise sehr übertrieben fand. Allerdings fand ich es interessant, wie sie sich in ihrem neuen Zuhause, dem Cornwall College, einlebt und dort Dinge, die andere für selbstverständlich halten, erst erlenen muss.

Judy, Bailey, Freund & Feind
Auch die anderen Figuren, wie ihre neuen Freundinnen und ihre "Feindinnen", allen voran ihre Mitbewohnerin Judy, sind interessante Figuren. Während Cara wohlbehütet aufgewachsen ist und keinerlei Freiheiten hatte, haben ihre reichen Mitschüler quasi alles gesehen. Ein Wochenende mal schnell in Las Vegas verbringen? Kein Problem! Mal eben zum Shoppen nach Dubai fliegen? Aber klar doch!
Bailey, die zwar oftmals eine ganz schöne Dramaqueen ist, verhält sich Cara gegenüber aber sehr loyal. Ich will nicht behaupten das hier alle eine krasse Entwicklung durchmachen oder super tief aufgebaut sind, aber ich finde sie sind "echt" genug für das Lesepublikum.

Es hat mich unglaublich genervt, dass Cara ständig am Ende eines Satzes "Hihi" und "Hahaha" denkt. Ein bis zweimal in der Geschichte wäre es ja noch spaßig gewesen, so war das ungemein  nervig und man hatte den Eindruck das ihr Charakter einen leichten Schaden hatte. 

Ihr Geheimnis wurde viel zu früh im Buch wiederholt angedeutet, sodass mich das Ende dann leider nicht mehr überraschen konnte. Ich muss zwar sagen, dass die Umsetzung ganz gut gelungen ist, man jedoch noch viel mehr aus der Geschichte hätte herausholen können. Leider verschenktes Potenzial!

Das Cover ist hübsch anzusehen, allerdings finde ich, dass es nicht wirklich zur Geschichte passt. Zu viele Details die abgebildet sind, haben absolut gar nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun . Dennoch ist es ein Hingucker.

 Abschließend kann man sagen, dass "Was verbirgt Cara Winter?" ein guter Auftakt der "Cornwall College"-Reihe ist, wenn man die Altersgruppe bedenkt, für die es geschrieben wurde. Zwar fand ich vieles sehr vorhersehbar und auch der Schreibstil war nicht immer optimal, allerdings denke ich, dass besonders jüngere Leser durchaus Spaß an der Reihe haben werden. Von daher gibt es von mir eine Empfehlung, auch wenn ich die Reihe nicht weiter verfolgen werde.


Sonntag, 15. Dezember 2019

Wintersong

Titel: Wintersong
Autor: S.Jae-Jones
Reihe: Einzelband
Seiten: 458
Verlag: IVI (Piper Verlag)

Lesereise: Liesl kennt die Sage vom Erlkönig. Denn ihre Großmutter hat sie immer vor den Kobolten und Wesen der Unterwelt gewarnt. In den Winternächten haben sie gemeinsam Salz im Haus verteilt. Doch je älter Liesl wird, desto mehr treten die Geschichten in den Hintergund. Ihr Bruder Jakob hat ein wichtiges Vorspiel und wenn das klappt, kann endlich wieder einer aus ihrer Familie es schaffen! Liesl selbst liebt das komponieren, doch als Mädchen ihrer Zeit, ist das keine angemessene Beschäftigung. Da kommt ihr ein Versprechen aus früher Kindheit ganz gelegen. Doch man sollte besser aufpassen wem man ein Verpsrechen gibt.


Das Buch transportiert eine recht düstere Athmosphäre und das ist auch die Stärke der Autorin. Sie schafft es prima Stimmungen weiterzureichen. Die Geschichte orientiert sich auf sehr interessante Weise am Erlkönig und ich war sehr gespannt auf diese Interpretation.

Die Charaktere waren okay, dennoch ist der Funke nicht übergesprungen.  Das lag teilweise an dem Erzählstil. Die Geschichte wird aus Liesls Perspektive erzählt, doch der sehr lyrische Schreibstil erlaubt keine Nähe.
Trotzdem konnte ich mich mit Käthe, den Eltern, der Großmutter, Joseph und Liesl nicht besonders anfreunden.

Liesl
hat eine spezielle Sichtweise, die deutlich ihrem Zeitgeist enspricht. Für unser eins ist das heute etwas befremdlich und daher wird es schwer mit ihr eine Verbindung einzugehen. Sie verstrickt sich immer mehr in ihren eigenen Gefühlen, versteckt hinter ihrer Maske, die sie für alle anderen trägt und die ihr kaum die Möglichkeit lässt, sie selbst zu sein. Liesls Selbstfindung spielt hier eine große Rolle und das war teilwesie ermüdend zu verfolgen.
Man bekommt Märchenathmosphäre und auch wenn die Story an einigen Stellen, besonders im "Feenreich" etwas verschwommen wirkt, so hat das doch ganz gut zum Thema gepasst. Sehr schön war, wie alte Ideen und Werte eingebaut und umgesetzt wurden. Das alte Prinzip vom sakralen Königstum und Gott & Göttin haben sich perfekt in diese Wiedererzählung des Erlkönigs gefügt.
Die Musik hat dabei keinen geringen Anteil und speißt unsere Vorstellung von den Vorlieben in der Feenwelt. Ein bisschen viel Klischee vielleicht, aber gut gemacht.

Der sehr lyrisch angehauchte Schreibstil war zuviel, machte alles extrem langatmig. Die Sprache war der Zeitperiode zwar sehr gut angepasst, doch die teils sehr detailreichen Beischmückungen waren mir einfach too much. Die Handlung im Feenreich war stark weichgezeichnet - irgendwie verschwommen - was vermutlich gewollt war, aber nicht gut zu lesen. Höhepunkt und dramaturgischer Aufbau haben darunter gelitten.

Eine gute Geschichte mit solider Umsetzung und märchenhaftem Charakter, aber einen zweiten Teil würde ich nicht lesen wollen.


Freitag, 6. Dezember 2019

Samstag, 23. November 2019

Bücherfiziert am Samstag

Angefangen: Aera von Markus Heitz.
Dieses Buch hatte ich 2016 gekauft und seit dem musste es auf meinem SuB dahinvegetieren. Jetzt habe ich es endlich in Angriff genommen.

Momentan bin ich noch nicht in der richtigen Stimmung für diese Art von Geschichte, aber ich lese ab und zu eine Seite. Hatte es mir damals nach einer - phenomenalen - Lesung von Markus Heitz zugelegt. Das ist natürlich schon lange her. Aber ich bin immer noch gespannt auf die Geschichte.

Lesereise: Eine Weltordnung entsteht im Jahr 2019, als die Götter auf die Erde zurückkehren. Sie holen sich ihre alten Kultstätten zurück und scharen ihre Anhänger wieder um sich. Die großen Religionen der Welt schauen jetzt etwas dumm aus der Wäsche. Das hier das große Chaos nicht ausbleibt, ist wohl keine Überraschung. 

Angefangen: Cloudy with a Chance of Boys von Megan McDonald
Dieses Buch habe ich letztes Jahr sozusagen aus dem Müll geholt. Besser gesagt, auf dem Recyclinghof gab es eine Bücherecke mit Büchern zum verschenken.
Das Buch ist eine sehr fluffige Lesereise, eine Geschichte die man mal so zwischen drin wegliest. Ich habe hier keine großen Erwartungen und freue mich einfach auf eine unkomplizierte Kopf-abschalt-Story.
Lesereise: Stevie Reel ist die mittlere von drei Schwestern. Sie hat noch keinen Plan von Jungs und das ist ihr nur Recht. Doch ein Schulprojekt über das Wetter wird das ändern. Denn jeder Sturm weht etwas Neues an Land, oder jemand Neues. 😆

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Buchfiziert: Relaunch

Hi zusammen,
demnächst plane ich einen Relaunch Zwecks Design und Aufteilung der Blogposts. Ich werde das Design an meinen englischsprachigen Blog Book Traveller anpassen.
Auch die Beiträge werden dann in Zukunft anders aufgebaut sein, mit mehr Struktur.
In wie weit ich die älteren Posts anpasse kann ich noch nicht sagen. Ich entscheide mich, je nachdem wie die Arbeitsmenge ausfallen wird.

Wird also wieder eine Weile ruhig hier ;-)

Freitag, 11. Oktober 2019

My true love gave to me...

Titel: My true love gave to me
Reihe: Holiday Stories (Einzelband, aber gehört zu einer Anthologiereihe)
Autor: diverse
Seiten: 321
Verlag: St. Martins Griffin

Lesereise: Es handelt sich hier um 12 Geschichten über Weihnahcten. Jede davon interpretiert Weihnachten anders. Ein Weihnachtsmärchen, ein Weihnachtsdrama, ein Weihnachtwunder, eine Weihnachtslegende... 12 verschiedene Autoren haben jeder eine Geschichte beigesteuert: Holly Black, Ally Carter, Matt de la Pena, David Leviathan, Gayle Forman, Jenny Han, Kelly Link, Myra McEntire, Rainbow Rowell, Kiersten White, Laini Taylor, Stephanie Perkins.


Wer die Anthologie gelesen hat wird jedes Pärchen als Schlittschuhpaar wiederfinden. Wirklich wunderschön abgestimmt!
Es handelt sich hier um eine Sammlung von Kurzgeschichten. Je nachdem welcher Autor  geschrieben hat, desto unterschiedlicher fällt mein Urteil aus. Laini Taylors Geschichte ist, zum Beispiel sehr fantasievoll, wie nicht anders zu erwarten. Rainbow Rowells Geschichte ist total romantisch. Holly Black hat wieder etwas rockiges dunkles in ihre Story gepackt. So kann man die typische Handschrift jedes Autors in der entsprechenden Geschichte finden. Insofern bin ich nicht enttäuscht. Autoren die mir zuvor unbekannt waren z.B. Matt de la Pena haben mich sehr positiv überrascht oder auch Kelly Link. 
Im großen und Ganzen eine nette Anthologie mit deren Anschaffung man nichts falsch macht. ;-)


Freitag, 27. September 2019

Night of Cake and Puppets

Titel: Night of Cake and Puppets
Reihe: Daughter of Smoke and Bones (Kurzgeschichte)
Autor: Laini Taylor
Seiten: 256
Verlag: Little, Brown Books for Young Readers


Das war eine nette kleine Ankedote um Zuzana und Mik und das ist alles was ich dazu sagen kann.
Die Daughter of Smoke and Bone Reihe, habe ich vor Ewigkeiten gelesen. Ich habe auch glaube nie den 3. Band der Reihe gelesen? 😲
Es geht hier um Zuzana und wie sie mit Mik zusammen kommt. Keine Ahnung an welcher Stelle im Buch dies spielt. Zuzana denkt sich jedenfalls einen sehr kreativen Plan aus um Mik ihre Liebe zu gestehen. Sie schickt ihn auf eine Schatzsuche. Diese führt zu ein paar bekannten Plätzen aus der Buchreihe durch Prag und am Ende steht natürlich Zuzana selbst. Nur läuft nicht alles wie geplant, denn Mik hängt noch etwas dran und das involviert ein Geigenständchen.
Es ist eine kleine romatische Geschichte, aber da ich mit Zusana eh nie besonders warm geworden bin, kann ich dazu nur sagen: aha, schön für sie.
Für Fans der Reihe ist das sicher ein nettes kleines Zusatzbuch, das viele Zeichnungen enthält und ein paar zusätzliche Infos am Rande. Aber nichts das mich jetzt von den Füßen gefegt oder in mir den Wunscher erregt hätte, die Buchreihe noch einmal in die Hand zu nehmen.


Ich würde daher persönlich mit 1 Reisekoffer bewerten, weil ich darin überhaupt keinen Mehrwert sehe. Aber da ich mich kaum noch erinnern kann und ich weiß das ich Laini Taylor und ihre Bücher damals sehr geschätzt habe, lasse ich die Bewertung einfach bleiben.
Ich bin sicher das Fans dieses Buch mögen. 😉