Dienstag, 29. März 2016

Re-Read: Die deutsche Version der Schattenjäger

Titel: Die Schattenjäger und die Augen des Dämon
Reihe: Die Schattenjäger (Grusel & Co. - 3 Bände, abgeschlossen)
Autor: Andreas D. Hesse
Seiten: 127
Verlag: Arena

Reise: Jule, Lisa, Matze und Flo leben im Gisela-von-Steinbach Haus, einem Kinderheim. Ihre Eltern sind tot und während Jule und Matze damit wirklich allein dastehen, haben Lisa und Flo als Geschwister immerhin sich. Doch die vier Freunde halten zusammen und sie haben noch etwas das sie zusammenschweisst: sie können Dinge sehen die aus einer anderen Dimension stammen. Als ein Mädchen aus ihrem Heim von einem merkwürdigen Wesen angegriffen wird, welches sich an ihrem Gesicht festsaugt, zögern die Vier nicht der Sache auf den Grund zu gehen. Doch sie wissen weder worrauf sie sich einlassen, noch was ihnen bevorsteht.

Das Buch ist von 2001 und zu dieser Zeit hatte ich noch keine Ahnung von Schattenjägern. Dementsprehcend könnt Ihr Euch vorstellen wie begeistert ich war. ;-)
Da es allerdings schon 10 Jahre her ist, habe ich das Buch jetzt noch einmal gelesen. Wisst ihr was? Die Geschichte ist noch genauso super wie damals!

Das ganze ist ein "kurzes" Kinderbuch und dementsprechend nicht extrem detailiert, aber der Rahmen den Andreas D. Hesse geschaffen hat ist einmalig und JA schon Cassandra Clare's TMI Universum ähnlich. (Allerdings gab es dahingehend keine Einflüsse, schließlich hat sie ihre Bücher erst Jahre später geschrieben.)
Die Figuren sind 13 Jahre, alle sehr symphatisch und echt. Flo und Lisa haben dieses typische Geschwister-Flair, sodass sie sich auch ohne Worte verstehen können. Matze ist draufgängerisch und Jule ein bisschen hochnäsig. Dabei tragen alle das Herz am richtigen Fleck. Es gibt einige witzige Stellen, über die man auch nach 10 Jahren noch lachen kann. Als sie erfahren was an ihnen so besonderes ist nehmen sie das den Umständen entsprechend gut auf, zumindest die meisten.
Die Handlung entwickelt sich logisch, wobei es sehr schade ist das alles so kurz gehalten wird. Dies ist natürlich der eingeschränkten Seitenzahl zu verdanken.
Was die Geschichte kann und das macht vielleicht auch einen Großteil der Begeisterung aus, ist die Fantasie anzuregen. Es stellen sich automatisch viele Fragen und es bleibt einem selbst überlassen darüber zu grübeln. Der Endkampf ist zwar recht kurz, aber richtig cool, wie auch die verwendeten Ideen, z.B. zur "Beschaffenheit" des Dämons.

Wenn man zwischendruch mal etwas unkompliziertes lesen möchte, das trotzdem spannend ist dann kann ich die Geschichte nur empfehlen. Natürlich auch ein muss für alle Schattenjägerfans. ;-) 
Wenn ich mir etwas vom Autor wünschen könnte, dann das er weiter an dieser Reihe arbeitet. (Das wäre einfach so cool!)

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