Sonntag, 11. Februar 2018

Young World

Titel: Young World - die Clans von New york
Reihe: (Band 1, Trilogie, nicht abgeschlossen)
Autor: Chris Weitz
Seiten: 384
Verlag: dtv

Route: In New York gibt es nur noch Teenager, denn jeder der 18 Jahre oder älter ist stirbt. Auch Jefferson's Bruder, der Anführer des Washington-Square-Clans stirbt als er 18 Jahre alt wird. Die Seuche kennt eben keine Gnade. Trotzdem muss es weitergehen und als Brainbox Jefferson von seiner Idee erzählt in die Stadtbibliothek einzubrechen, um nach einem wissenschaftlichen Artikel zu suchen der etwas über die Seuche erzählt, zögert dieser nicht lange. Zusammen mit seiner heimlichen Liebe Donna und sehr kleinen aber toughen Chinesin, macht sich die Gruppe auf den gefährlichen Weg durch New York und die verschiedenen Terretorien der entstandenen Clans.

Die Geschichte ist etwas unkonventionell geschrieben. Es gibt keine wörtliche Rede, wie üblich und ich denke das ist dem beruflichen Hintergrund des Autors geschuldet. Man konnte aber trotzdem immer genau verfolgen wer gerade spricht. Die Perspektive wechselt Kapitelweise zwischen Donna und Jefferson. Letzterer ein interessanter Charakter der erst in seine Rolle als Anführer hineinwachsen muss. Auch wenn sein Bruder nur eine sehr kurze Rolle hat, merkt man trotzdem das Jefferson ihm nicht ganz das Wasser reichen kann. Das bedeutet das die Figuren einen guten Hintergrund haben. Genau diese Tatsche macht dann auch alle Figuren einzigartig.
Die Geschichte beinhaltet reichlich Gewalt, Waffen und zeigt ziemlich gut die Abgründe menschlichen Verhaltens in Ausnahmesituationen. Sehr interessant welche Früchte Chris Weitz Vorstellung einer neuen Gesellschaft treibt!
Es gibt reichlich Spannung und interessante Ideen. Der Plot ist recht klassisch gehalten und die Geschichte endet mit einem Cliffhanger, aber nicht so das man dringend weiterlesen muss. Die ein und andere Idee ist vielleicht einen touch zu viel, aber an sich ist alles recht Realitätsnah gehalten - oder könnte es zumindest. Die Stärke des Autors sind aber eindeutig die Charaktere.

Ein guter solider Auftakt für eine Dystopie. Vielversprechende Story und anngenehme Figuren.


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