Sonntag, 23. März 2014

Wenn du das liest

Titel: Wenn du mich siehst
Autor: Tara Hudson
Reihe: Hereafter Trilogie (auf englisch beendet, dt. nur Band 1)
Seiten: 350
Verlag: Heyne (fliegt)

Reiseereignisse: Nie zuvor ist amelia von irgendjemandem gesehen wurden, doch Josh schaut sie an. Nicht an ihr vorbei oder durch sie hindurch, nein. Nachdem Josh fast ertrunken wäre, kann er Amelia sehen und bringt damit eine Kettenreaktion in Gang. Plötzlich kann Amelia wieder Dinge fühlen und dann taucht jemand auf der so ist wie sie selbst: ein Geist. Aber Amelia, die sich so sehr Hilfe gewünscht hatte, bruacht jetzt nur noch Josh und dessen Liebe um sich lebendig zu fühlen. Als Eli also auftaucht und Amelia einredet, das sie nur auf Erden wandelt um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen, da ist sie nicht besonders angetan. Schon gar nicht, weil diese Aufgabe die High Bridge und die Schwärze darunter beinhaltet. Als sie dann auch noch anfängt sich zu erinnern, ist die Kettenreaktion schon in vollem Gange.

Symphatisch, symphatisch, symphatisch.
Das ist das Erste was mir über dieses Buch einfällt. Die Charaktere sind alle nett. Die Idee ist nett. Der Schreibstil ist nett und die Handlung ist nett. Muss man mehr schreiben?

Die Charaktere haben keine besondere Tiefe, aber für diese Geschichte sind sie völlig ausreichend. Wenn du mich siehst ist leicht und federnd. -eine Geschichte in einem rahmen, gerade wie ein Geist. Die Autorin hat eine, nicht neue, aber durchaus fundierte Idee, zu einer schönen Liebesgeschichte mit Mysterielementen verwoben. Die Umsetzung ist Spinnwebfein und dennoch gut von Spannung durchzogen. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, wei man dies auf drei Bände ausweiten will. Schließlich sind fast alle Fragen bereits in diesem Buch geklärt und es bleibt augenscheinlich kaum genug Stoff für weitere Geschichten.
Die meisten Charaktere mochte ich. Amelia ist ein perfekter Geist, einfach weil ihre Persönlichkeit und Erscheinung irgendwie gut dazu passt. Josh ist ein passender... (das darf ich nicht verraten ;-) ), genau aus dem gleichen Grund wie bei Amelia. Die Großmutter fand ich etwas halbherzig dargestellt. Erstens, war sie nicht halb so gruslig wie sie sein sollte und zweitens, hat sie "ihr" Klische für meinen Geschmack zu genau bedient. Josh's Familie war mir ein wenig zu rosarot und die Tatsache mit seiner Schwester war viel zu vorrausschaubar. Aber da diese Beziehungen auch nur kurz dargestellt waren, ist es durchaus in Ordnung.
Es haben ein paar Hindernisse gefehlt. Die Handlung war zu einfach gestrickt. Aber so war es ja auch gedacht. Auf diese Weise, liest sich die Geschichte schnell weg, bleibt aber interessant.


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