Freitag, 16. August 2013

Dampft es bald auf der Liberator?

Titel: Liberator
Reihe: Dilogie (bis jetzt)
Besprechung zu Teil 1
Autor: Richard Harland
Seiten: 416
Verlag: Jacoby & Stuart

Reisebericht: Die Revolution war erfolgreich. Königin Viktoria ist zurück getreten und die Dreckigen haben jetzt die Macht. Doch bedeutet das auch Gleichheit für alle? Jemand ist aufgetaucht der Unruhe stiftet. Ein recht attraktiver jemand namens Lye, die es schafft die Leute so zu manipulieren, dass sie ihr vertrauen. Doch Riff lässt sich nicht so einfach um den Finger wickeln und auch auf Colbert hat Lye’s Charme keinen Einfluss. Aber das hindert sie nicht daran Colbert dumm aussehen zu lassen und die Protzer zu hassen.

Als erstes muss ich leider sagen, dass ich es nicht so gut fand wie Band 1. Zwischen drin gab es einige Durststrecken, in denen nichts los war. Man hätte das Buch gut um einige Seiten kürzen können. Einige Charaktere waren mir doch einen Tick zu naiv und irgendwie zu übertrieben. Col hat mir ein bisschen leidgetan. Er und Riff sind noch die Alten, was gut so ist, aber er hat eine Undankbare Rolle als Protzer. Aber es wird ja zum Glück alles gut. Was ich schade fand war, dass die Beziehung der beiden nicht so richtig vorangekommen ist. Erst auf den letzten Seiten hat sich dann einiges getan. Aber das ist keine Schwäche, eher eine Geschmackssache.
Die Spannung wurde zwischendurch immer mal unterbrochen, was das Ganze etwas zähflüssig gemacht hat. Das letzte Viertel war eigentlich am interessantesten. Mir gefallen aber immer noch die vielen kreativen Ideen. Steampunk ist ziemlich cool, auch in Band 2. Das Ende ist zwar abgeschlossen, aber dennoch könnte man weiter erzählen. Ich habe leider nichts über einen dritten Band gefunden. Jedenfalls hat mich das Buch durchaus gut unterhalten.
 

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