Dienstag, 30. Juli 2013

Lesetagebuch: Nicht alles wird rezensiert.

Nicht jedes Buch wird rezensiert - richtig. Ich lese viel mehr Bücher, als ich auf meinem Blog vorstelle und bespreche. Über manche Bücher gibt es nur einen kurzen Eintrag in meiner Lesediary Sparte. Doch einige Bücher schaffen es erst gar nicht auf den Blog.
Warum ist das so?
Hier ist die Antwort: Ganz einfach! Diese Bücher sind nicht besonders. Weder besonders gut, noch besonders schlecht. Sie haben einfach nichts das ich sagen würde - ok, das würde ich gerne vorstellen. Daran möchte ich mich später noch erinnern.

Ich durfte die letzte Woche, gesundheitlich bedingt, leider, Zeit im Krankenhaus verbringen. Das bürgt auch etwas Gutes: Unmengen an Lesezeit durch Entzug von allen Ablenkungen und Pflichten. Deshalb gibt es jetzt eine kurze Buchvorstellung aller Bücher, die keine ausführliche Besprechung bekommen.
Außerdem schließt sich gleich eine Frage an: Lest ihr auch öfter Bücher, die Ihr nicht auf Eurem Blog vorstellt (insofern Ihr bloggt), oder einfach die Ihr ins Regal stellt und keinen zweiten Gedanken daran verschwendet? Wie viele "Zwischendurch-Bücher" sind das bei Euch?

 
The Poison Garden: Das Buch war okay. Die Geschichte hat sich zwischen drin ziemlich gezogen, aber die Idee war ganz gut. Kann man lesen.
Lost Dogs: Dummerweise ist das der zweite Teil zu einem ersten Buch (was ich beim Kauf nicht wusste). Die Geschichten hängen zwar nicht direkt miteinander zusammen, wohl aber die Charaktere. Da war für mich natürlich manches verwirrend. War aber ein ganz nettes Abenteuer und unterhaltsam geschrieben.
Castlecliff: Hat mir ganz gut gefallen. Eine schöne Geschichte mit Spannung und auch in paar Rätseln. Außerdem ist das Buch ziemlich dünn. Ein schneller Schmöker für zwischen durch.
Marianne Dreams: Da bin ich mir nicht sicher ob ich nicht zu alt dafür bin. Irgendwie war die Geschichte schon ganz putzig mit diesen Sachen die sie malt und die dann wahr werden. Allerdings war mir die Idee schon bekannt und daher hat das Buch, für mich, seine Besonderheit verloren. Die Geschichte an sich ist mehr so vor sich hin gerieselt, sodass schwer Spannung aufkam.
The Fourth Horsemen: Ah, sorry Kate Thompson, aber wir werden einfach nicht miteinander warm. Ich hatte vor längerem schon einmal ein Buch von ihr gelesen und es abgebrochen. Auch dieses hab ich ab der Hälfte nur noch überflogen. Die Thematik war für mich einfach null interessant und ich fand es auch nicht richtig spannend. Es ist zwar ganz gut geschrieben soweit, aber ich mochte es nicht so.
Just in Case: Ich bin ja ein ziemlicher Fan von Meg Rosoff's Büchern und habe all ihre Werke. Zwei sogar in deutsch und englisch, aber Just in Case konnte mich nicht so überzeugen. Das kam mir mehr wie so ein Lernbuch vor. So etwas wie: Gib nicht auf! oder so. Es war zwar auch nett geschrieben, in ihrem Stil und gut zu lesen. Aber irgendwie auch nicht besonders herausragend.


1 Kommentar:

  1. Bei mir schafft es auch nicht jedes Buch aufs Blog. Ich sehe das ähnlich wie du es schon beschrieben hast. Es gibt viele gute Bücher, aber ich möchte auch Bücher vorstellen, die etwas besonderes haben. Bei vielen habe ich direkt im Kopf "Dazu schreib ich eine Rezension", bei manchen lese ich einfach nur und freu mich über die Geschichte. Ich lese im Monat ca. 8 Bücher, davon schaffen es vielleicht die Hälfte ins Buchgefieder-Nestchen. Die anderen vier stehen im Regal oder werden gar vertauscht. Ganz liebe Grüße, Karin

    AntwortenLöschen