Montag, 25. Februar 2013

Vom Sonnensturm zum Sternenschimmer

Titel: Sternenschimmer
Reihe: Sternenreihe (Trilogie)
Autor: Kim Winter
Seiten: 576
Verlag: Planet Girl
Reiseerlebnisse: Mia meldet sich freiwillig für ein Hilfsprojekt, das außerirdische Kinder und Jugendlichen auf der Erde Zuflucht gewährt. Auf Loduun herrscht ein grausamer Krieg, dessen Ausläufer sich heimlich auf der Erde einschleichen. Mia macht ihre Arbeit mit den Kindern großen Spaß, nur mit Iason hat sie Schwierigkeiten und dann verliebt sie sich auch noch in ihn. Doch die Sternen stehen nicht günstig für die Beiden. Iason hat eine Bestimmung zu erfüllen und Mia will ihn nicht verlieren. Doch als die Ereignisse auf Loduun die beiden einholen, müssen sie eine Entscheidung treffen. Ob eine Liebe auch über Lichtjahre hinweg hält?

Eine Liebesbeziehung mal etwas anders. Was mir sehr gut gefallen hat, war das nicht nur die Liebe von Mia und Iason im Mittelpunkt steht, sondern das es auch noch eine Handlung daneben gab. Ich wette alle Mädchen zwischen 13 und 16 werden ihre helle Freude an diesem Jugendbuch haben. Es ist kitschig, romantisch und übersinnlich. Ich würde nicht sagen das es ein all-Age Buch ist, obwohl ich auch meine Freude beim lesen hatte, finde ich dass es doch eher für jugendliche Mädchen geschrieben ist. Die Geschichte ist recht einfach gestaltet, nach dem immer gleichen, typischen Schema. Für mich persönlich zeugt es nicht von großer Handwerkskunst das Iasons Augen auf jeder zweiten Seite leuchteten und strahlten. Ehrlich gesagt hat mich das sogar etwas verwirrt, konnte ich mir das mit Strahlen kaum vorstellen und dass was ich mir darunter vorgestellt habe, fand ich ehrlich gruslig. Aber ok, Mia fand es eben faszinieren und er ist eben ein Außerirdischer. Für sticht das buch nicht groß aus dem Genre heraus. Es gibt zwar viele bildhafte Beschreibungen und die Weltordnung wurde auch detailliert durchgearbeitet, dennoch lag die Konzentration auf den Geschehnissen rund um Mia und Iason. Die restliche Welt wurde dadurch sehr vernachlässigt, was es wirklich sehr einfach macht für die Autorin. Auch etwas "zu kurz gekommen" fand ich die Auseinandersetzung mit der Diskriminierung. Ich finde, wenn man schon solch ein Thema anschneidet, muss man es auch konsequent durchziehen.

Für alle wirklich jugendlichen Leserinnen ist das Buch eine sehr schöne "Raus-aus-der-Realität" - Reise. Ich vergebe dafür 3 von 5 Reisekoffern.

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