Dienstag, 26. Februar 2013

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Original Titel: The fault in our Stars
Autor: John Green
Seiten: 288
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Ich habe kein Foto für Euch, da sich das fotografieren von abgegriffenen beklebten Bibliotheksbüchern, meiner Meinung nach, nicht besonders lohnt. Ich habe auch keine richtige Rezension für Euch, denn wer bin ich, der an diesem Buch etwas  fachmännisch beurteilen kann.  Von John Green habe ich schon einiges gehört, zum Beispiel über sein Buch "Looking for Alaska", das ich als englisches Hörbuch habe, es aber nie weiter als bis zum Anfang geschafft habe. Was wirklich mehr zeitliche Gründe hat, als Einwände gegen Thematik oder Sprache. Als ich "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" anfing zu lesen, hatte ich absolut keine Ahnung von was das Buch überhaupt handelt. Natürlich hatte ich eine grobe Erwartung, nämlich das es sich weder um Vampire, Werwölfe oder andere Paranormale Dinge dreht. Aber das war auch schon alles.
Es ist ein sehr ergreifendes, trauriges Buch, aber auf eine schöne Art und Weise. Es ist etwas das einem noch lange durchs Gehirn strömt, auch wenn man es zu geklappt hat. Es zeigt Hazels Weltsicht und stimmt seine Leser damit nachdenklich. Man verlässt seine eigene kleine sichere Insel für dieses Buch. Alle Charaktere sind lebendig gezeichnet und Hazel ist eine sehr sympathische Protagonistin, wie auch Augustus, um den es mir ausdrücklich leid tut.

Ich vergebe 5 von 5 Koffern für diese Buchreise und möchte, mit einem kleinen Ausschnitt, auch schon diese Besprechung abschließen:

"Ich glaube, dass das Universum bemerkt werden will. Ich glaube, das Universum ist unwahrscheinlich parteiisch, was das Bewusstsein angeht. Ich glaube, dass es Intelligenz belohnt, weil es ihm schmeichelt, wenn seine Eleganz erkannt wird." (Hazels Vater, DSiemV S. 204)
"Dabei war es genau umgekehrt, wir wollen vom Universum bemerkt werden, wir wollen nicht dass das Universum sich eine Bohne darum schert, wie es uns ergeht, nicht um die kollektive Idee eines fühlenden Lebens, sondern um jeden Einzelnen von uns als Individuum." (Hazel, DSiemV S. 257)

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